So gehen die Elbehexen in die dritte Liga

„Dieser Weg (wird kein leichter sein)“ trifft auch auf den sportlichen Teil des Weges der Elbehexen in der kommenden Saison zu. Deshalb kann das Ziel für 2021/2022 nur ́Klassenerhalt ́ lauten.
Mit einem Kern des bestehenden Teams, einigen Neuzugängen und nachrückenden Jugendlichen will man dieses Ziel im Lager der Elbehexen erreichen. Die Marschroute ist klar umrissen: Teamwork, den Elbehexen‐Spirit leben, harte Arbeit und Weiterentwicklung der Mannschaft stehen im Vordergrund.
Der Modus: 70 Teams in 6 Staffeln
Der Deutsche Handballbund hat die 70 Mannschaften in sechs Staffeln á 12 (11) Teams gegliedert. Dabei wurde nach regionalen Gesichtspunkten selektiert, was den Elbehexen einige Derbys in Gruppe B beschert. Zweitliga‐Absteiger HC Rödertal, der den sofortigen Wiederaufstieg als Saisonziel ausgegeben hat, wird genauso dazugehören wie die Spitzenmannschaft des Frankfurter HC, der SC Markranstädt, der Thüringer HC II oder der Rostocker HC sowie der SV Grün Weiß Schwerin. Der Chemnitzer HC, der SV Union Halle‐Neustadt II, der Berliner TSC und Pfeffersport Berlin komplettieren die Staffel.
Spannung vorprogrammiert: Liga mit vielen Derbys
„Wir haben keine Chance, aber nutzen wollen wir sie“, umschreibt VfL‐Vorstand Paul Rinkewitz augenzwinkernd die Rolle der Elbehexen. Er führt aus: „Unsere Staffel ist durch die vielen Derbys eine echte „Hammer‐Gruppe“, die uns alles abverlangen wird und für unsere Zuschauer und Fans echte Highlights sein werden. Wir sehen uns dennoch absolut nicht chancenlos unser Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen. Mit einer guten Mischung aus ́Jung mit Jung ́ haben wir eine gute Truppe zusammen“, ist Rinkewitz überzeugt „mit harter Arbeit und Teamwork gemeinsam einiges erreichen zu können.“ Das Konzept eigene, regionale Talente einzubauen ist von Beginn an eine wichtige, grundlegende Säule, die von allen Beteiligten mitgetragen wird.
Neuzugänge sehr gut integriert – Jugend rückt auf
Mit Lena Thomas (Rückraum, HC Leipzig), Linda Pilot (Tor, SG Klotzsche Dresden), Athina Vasileadou (Rechtsaußen, A.C. Veria 2017) und Athanasia Tsitlakidou (Rechtsaußen, A.E.S.X Pylaia) wurde die Mannschaft punktuell verstärkt. Die Neuzugänge gehören zum „Kern‐Team“ um Josephine Hessel und Jasmin Müller, die beide schon höherklassig spielten.
Caro Stief (Tor), Emma Bauer (Kreis), Emelie Bleul, Celine Mähler, Lara Raasch (Rückraum) und Melina Thielsch (Linksaußen) rücken aus der Jugend in den Kader der Elbehexen auf.
Nach über zehn Jahren: Start beim Frankfurter HC
Die neue Saison beginnt für die Elbehexen am 04. September beim Frankfurter HC: Dies bedeutet zudem die Rückkehr in die dritte Liga nach über zehn Jahren. Der Aufstiegsfavorit wird sich gegen den Liga– Neuling keine Blöße geben und sich schon zu Saisonbeginn eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf erarbeiten wollen.
Die beiden SG‐Leiter Hardy Richter und Paul Rinkewitz zum schweren Start der Elbeländerinnen: „Wir sind alle sehr gespannt auf die Rückkehr der Elbehexen in die dritthöchste Liga Deutschlands. Unsere Vorbereitung war herausfordernd, die Mannschaft ist zusammengewachsen und geht hochmotiviert in die schwere Runde. Der Frankfurter HC ist eine Mannschaft mit einer guten Mischung aus jungen Nachwuchsspielerinnen und gestandenen Akteurinnen. Sie werden ihre Favoritenrolle unterstreichen wollen und ihren Heimstart mit zwei Punkten erfolgreich gestalten wollen. Wir wollen dagegenhalten und werden uns dem Favoriten nicht kampflos entgegenstellen!“