Schon vor dem ersten Spiel der Elbehexen herrschte reges Treiben auf den Social Media-Kanälen der Elbestädterinnen: Radsportlegende Olaf Ludwig ließ es sich nicht nehmen, den Elbehexen per Videobotschaft einen guten Saisonstart, respektive eine gute Saison zu wünschen. Es folgten der ehemaliger Radprofi Robert Förster, Mountainbike – Legende Karl Platt und Rockstar Martin Kesici.

Auf dem Spielfeld in der Brandenburghalle in Frankfurt/Oder merkte man den Elbehexen in der ersten Halbzeit dann ihre Nervosität an, die Elbestädterinnen fanden nicht ins Spiel. Der Schlusspfiff zum 34:27 für den Frankfurter HC besiegelte nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit die erste Niederlage.

Das der Frankfurter HC als klarer Favorit ins Spiel geht war im Vorfeld klar und so sollte es auch nach 60 gespielten Minuten bleiben. Die mit einigen Erst- und Zweitligaerfahrenen Spielerinnen angetretene Heimmannschaft galt auch vor der Saison bei vielen Experten als Aufstiegsfavorit. Die Oder-Städterinnen verstärkten sich noch vor dem Spiel mit der 33-jährigen russischen Spielmacherin Alla Chernyshkova und untermauerten damit ihre hohen Ziele.

Rinkewitz: „Verdienter Sieg des Favoriten“

Einen verdienten Sieg mit sieben Toren gab auch Paul Rinkewitz, Vorstand der SG Meißen/Riesa, klar zu Protokoll: „Jetzt wissen wir wohin die Reise geht! Das die 3. Liga nicht einfach wird, war uns allen klar. Unsere Mannschaft benötigte 30 Minuten, um wirklich anzukommen. Unser Spiel war von zu vielen einfachen Fehlern geprägt. Dazu kam, dass wir im Angriff zu wenig Druck auf die Abwehr ausübten. Letztlich hat das Spiel gezeigt, woran wir arbeiten müssen. Der Frankfurter HC hat verdient gewonnen.“

Neuzugang sieht gute kämpferische Leistung ihrer Mannschaft

Lena Thomas, die neue Rückraumspielerin und 6-fache Torschützin der Elbehexen, sagte nach dem Spiel: „Das erste Spiel in der 3. Liga und gleich gegen einen „großen“ Gegner. Wir haben bis zum 3:3 einen guten Start hingelegt, danach wurden wir nervöser und haben uns kleiner gemacht als wir sind. Trotz vieler Wechsel konnten wir es immer schaffen dran zu bleiben, schöne Aktionen zu setzen und so die Leute auch von uns zu überzeugen. Das Ergebnis täuscht ein wenig über unsere gute kämpferische Leistung hinweg. Wir blicken jetzt nach vorn und sind heiß auf unseren nächsten Gegner vor heimischem Publikum.“

„Aus Fehlern lernen und weiter hart arbeiten“

Auch Manuela Winter, Torhüterin der Elbehexen, meldete sich nach dem Spiel zu Wort: „Heute war Saisonstart und es ging gleich gegen einen Favoriten. Die Messlatte war demzufolge recht hoch gelegt. In der 1. Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht und die klaren Chancen haben wir liegen lassen, sodass man es dem Gastgeber doch recht leicht machte. Die 2. Halbzeit ging aber klar an uns. Unsere Chancen haben wir genutzt, die Abwehr arbeitete besser und es waren mehr Emotionen im Spiel. Jetzt heißt es aus Fehlern lernen und die kommende Woche weiter hart trainieren. Das Team ist gut drauf und mit mehr Biss, Willen und Fleiß haben wir gute Chancen, gegen Pfeffersport Berlin ein besseres Ergebnis zu erzielen.“

Nachwuchs gibt guten Einstand

Die vier jüngsten Elbehexen Emma Bauer, Emelie Bleul, Celin Mähler und Melina Thielsch konnten allesamt einen guten Start in ihre erste Saison der dritten Handballbundesliga der Frauen hinlegen. Erfolgsluft konnten die vier Junghexen bereits in der Saison 2019/2020 schnuppern, denn da konnten sie unter Erfolgstrainerin Gundula Bleul, welche ebenfalls schon bei den Elbehexen spielte, und ihrem Co – Trainer Andreas Bauer, Sachsenmeister werden.

Somit können die Elbehexen auf einen erfolgreichen Start, trotz „Niederlage“, in die dritte Handballbundesliga der Frauen zurückschauen und an ihrem Ziel, dem Klassenerhalt, weiterhin hart arbeiten.

Bereits am kommenden Samstag, dem 12.09.2021 um 15 Uhr, steht für die Elbehexen die nächste Partie und somit das erste Heimspiel in dieser Saison an. Hier treffen sie auf Pfeffersport Berlin.

Karten gibt es unter www.elbehexen.de