Elbehexen stärken ihr Umfeld

VfL Meißen e.V. erweitert das Management

Die Elbehexen stellen die Weichen für ihre Zukunft.
Der gebürtige Dresdner Sören Wennerlund unterstützt den VfL Meißen und die Spielgemeinschaft ab sofort als Manager in den Bereichen Sponsoring/Vertrieb, Marketing und Organisation.

Sören Wennerlund ist kein Unbekannter auf der Landkarte des deutschen Frauenhandballs. Seine Karriere im Sport startete der heute 46-Jährige beim SV Allensbach in der 2. Bundesliga. Es folgten die Stationen SV Berliner Verkehrsbetriebe 49 und Reinickendorfer Füchse Berlin, deren Neustart er aufgrund der Fusion mit dem SV BVG 49 begleitete und den Beinamen „Spreefüxxe“ federführend installierte. Danach wechselte er zum Erstligisten HSG Bad Wildungen „Vipers“, wo der Teamplayer zwei Jahre hauptberuflich wirkte. Von dort führte sein Weg zu den „Flames“ der HSG Bensheim/Auerbach, für die er sieben Jahre die Bereiche Sponsoring, Marketing, Presse und Event mitverantwortete. Zusätzlich betätigte er sich als Hallensprecher und Eventmoderator. Der gelernte Kaufmann zog im letzten Jahr aus privaten Gründen zurück in seine Heimat. Heute lebt er in Radebeul und arbeitet in Moritzburg im Landkreis Meißen.

Paul Rinkewitz: „Herausforderungen der Zukunft gemeinsam angehen“

„Wir sind mit Sören seit einiger Zeit in gutem Austausch und freuen uns sehr, dass er sich entschlossen hat, uns ab sofort mit seinem Know-how operativ zu verstärken. Mit ihm gewinnen wir einen Fachmann hinzu, der uns mit seiner Erfahrung sehr gut weiterhelfen kann. Sörens Engagement schafft zudem wichtige Freiräume, um uns auch in anderen Bereichen weiterzuentwickeln“, freut sich VfL-Vorstand Paul Rinkewitz.

Der Vereinsvorsitzende führt aus: „In unseren gemeinsamen Gesprächen haben wir gespürt, dass sein Herz noch immer für den Frauen-Handball und jetzt auch für die Elbehexen schlägt. Besonders in diesen sehr schwierigen Zeiten geht es uns darum, weiter an den Perspektiven unseres Handball-Standortes für die Region zu arbeiten. Diese Anstrengungen möchten wir gemeinsam bestmöglich vorantreiben, um besonders im Hinblick auf die Zukunft die weitere Basis für hochklassigen Handball und im Besonderen für unseren Nachwuchsbereich zu schaffen.“

Sören Wennerlund freut sich auf die Elbehexen: „Für mich ist es nach der Rückkehr in meine Heimat sehr emotional, bei diesem spannenden Projekt dabei sein zu dürfen! Ich finde es sehr imponierend, was hier bis dato mit sehr viel Begeisterung und Teamwork aufgebaut wurde. Gerade in der jetzigen Zeit steht der Verein vor der Lösung von großen Herausforderungen und ich möchte mithelfen, die kommenden Aufgaben gemeinsam zu lösen und unsere gesteckten Ziele zu erreichen.“

Vereinshistorie mit Tradition

Der VfL Meißen wurde 1993 als Nachfolger des SV Meißen gegründet. In den erfolgreichsten Zeiten spielten die Damen aus der Porzellanstadt in den 80-iger Jahren in der 2. Liga der DDR und stiegen 1987 sogar in die DDR-Oberliga (1. Liga) auf. Nach der Wende gelang 1991 noch einmal der Aufstieg in die erste gesamtdeutsche 1. Bundesliga. Bis 2011 folgten dann einige tolle Zweit- und Drittligajahre, dann auch als Spielgemeinschaft Meißen/Riesa, den Elbehexen.

Seit der Saison 2020/21 treten die Handballerinnen aus Meißen und Riesa wieder gemeinsam auf: Der Frauenbereich des VfL Meißen bildet mit dem Frauenbereich der Handball-Abteilung des SC Riesa e.V. die SG Meißen/Riesa ELBEHEXEN.